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Produktionen 2009
Die Mauer muss... ist weg! PDF Drucken E-Mail

Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper, lädt zur Eröffnung der Ausstellung:

Die Mauer muss...ist weg!

Eine Ausstellung des Abgeordnetenhauses von Berlin vom 7. Oktober bis zum 9. November 2009.

Die Künstlerin Hella de Santarossa befand sich als Zeitzeugin mit Diktafon und Fotoapparat in den aufregenden, freuden- und tränenreichen Stunden des 9.November 1989 an einem der Brennpunkte Berlins.

Sie nutzte die einmalige Chance, vom an der Mauer gelegenen Künstlerhaus und dem Café Adler am Grenzübergang Checkpoint Charlie die Entwicklung der Ereignisse kontinuierlich zu verfolgen. Diese verarbeitete sie in Bilder und Installationen aud Leinwand, Papie, Foto, Film und Audio.

In Zusammenarbeit mit Evelyn Bremer entstand der Film zur Ausstellung.

 

 
Macau Government Tourist Office PDF Drucken E-Mail

Zusammenschnitt des Werbevideo "Macau" für die Veröffentlichung auf Werbeflächen,

im Rahmen einer Kampagne für die Förderung des Tourismus.

 
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz PDF Drucken E-Mail
Bundesministerin Ilse Aigner

In ihrer Rede auf dem Deutschen Bauerntag am 2. Juli 2009 bezeichnete Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner den Weg in die soziale Marktwirtschaft als Leitbild für die deutsche Landwirtschaft.

"Auf dem Land wächst unsere Zukunft"

Mitschnitt der Rede im Rahmen des Deutschen Bauerntag 2009 

 
Wie erziehe ich meine Eltern PDF Drucken E-Mail

Postproduktion/Schnitt

Wie erziehe ich meine Eltern (7-13)

In den ersten sechs Geschichten ziehen die Halbbrüder Dr. Christoph Hasenkötter (Felix Eitner) und Dr. Carlo Mittenzwey (Heinrich Schafmeister) gemeinsam in die Villa ihrer tödlich verunglückten Eltern. Unfreiwillig, denn allein das Testament will es so – andernfalls würden der Tierpsychologe und der Scheidungsanwalt das denkmalgeschützte Haus verlieren. Mit nur einem Bad und einer Küche, die sich die allein erziehenden Väter zudem mit ihren Töchtern Henriette „Jette“ (Cleo Budde) und Konstanze „Konny“ (Gina Stiebitz) teilen müssen, beginnt eine wundervollen WG-„Freundschaft“, die vor allem Nachbarin Rita Rabe (Anja Franke) und ihrem Sohn Yilmaz (Lucas Korn) beste Unterhaltung bietet: Man raubt einander Waschgel und Zeitung, rangelt um Türschilder und Warteräume für die beiden neuen Praxen...

In den Folgen 7 bis 13 sind die beiden Mädchen bereits dicke Freundinnen. Im Gegensatz zu ihren Erzeugern: Der „Warmduscher“ und der „Schmalspur-Rocker“ schrecken weder vor Beleidigungen noch Rasierschaumschlachten zurück, führen sich auf wie eitle Platzhirsche. Mit eifriger Unterstützung von Rita Rabe, die mittlerweile zur Haushälterin avancierte, ziehen Jette und Konny alle Register der Vermittlungskunst – von Tandem-Kauf bis Praxistausch, von Mutproben bis Anti-Zoff-Therapie. Doch den Herren Doktoren ist nicht zu helfen. Dass auch noch Ersatz-Mütter gesucht und verhaltensgestörte Vierbeiner kuriert werden müssen, macht das Chaos perfekt. Erst Dank einer mysteriösen Serie von Reparaturfällen, die starke Heimwerker-Helden erfordert, machen die gemeinsam hämmernden Halbbrüder mal Nägel mit (ihren) Köpfen...

Produziert von:   Bavaria Fernsehproduktion GmbH
Produziert für:   MDR/Das Erste/Kinderkanal

 

 

 
"DEUTSCHLAND Deine Künstler" PDF Drucken E-Mail

Zauberberg Film Produktionen im Auftrag vom MDR und RBB

 

"DEUTSCHLAND Deine Künstler"   Kurt Masur

Er dirigiert ohne Taktstock, weil ihm das zu autoritär ist. Er will dem Komponisten und seiner Partitur dienen, die Allüren selbstverliebter Pult-Zeremonienmeister sucht man bei ihm vergebens.

Man hat Kurt Masur "den Dirigenten der deutschen Revolution" genannt. Sein Engagement im Leipziger Herbst '89, seinen Aufruf zur Gewaltlosigkeit sieht er jedoch als seine "humanistische Pflicht". Eigentlich dreht sich bei ihm alles um die Musik. Seit mehr als 60 Jahren steht er am Dirigentenpult. Als Gewandhauskapellmeister war er der Star der DDR-Musikszene; nach der Wende machten ihm die großen internationalen Orchester den Hof. Er wurde Chef der New Yorker Philharmoniker, dann Leiter des London Philharmonic Orchestra und dirigiert heute das Orchestre National de France in Paris. Mit seiner vielgepriesenen Hartnäckigkeit, Genauigkeit und Ehrlichkeit stimulierte er diese Klangkörper zu ungeahnten Höhenflügen.
Der Sohn eines Elektroingenieurs, der 1927 im schlesischen Brieg geboren wurde, gilt heute weltweit als großer Kenner und origineller Interpret des klassisch-romantischen Repertoires. Der Musik von Beethoven und Mendelssohn-Bartholdy fühlt er sich besonders verbunden.
Der Film beobachtet den Dirigenten Masur bei Proben und Konzerten in Dresden, Frankfurt, Philadelphia und New York. Wir erleben ihn als Professor an der Manhattan School of Music in New York, zusammen mit seiner Ehefrau Tomoko beim gemeinsamen Musizieren in ihrem Leipziger Zuhause und mit seiner Tochter Carolin unterwegs in New York.
Über den Menschen und Künstler Masur äußern sich Weggefährten, Kollegen und Nahestehende: der Komponist Siegfried Matthus, Pfarrer Christian Führer, Altkanzler Helmut Schmidt, der Jazztrompeter Wynton Marsalis, die Geigerin Anne-Sophie Mutter sowie Masurs Ehefrau Tomoko, Sohn Ken-David, selbst von Beruf Dirigent, und Tochter Carolin, eine Sopranistin.

Film von Reinhold Jaretzky

"DEUTSCHLAND Deine Künstler"   Iris Berben

Sie ist energisch, erfolgreich, charmant – die attraktive, starke Frau des Fernsehens. Die Schauspielerin Iris Berben hat ein facettenreiches Image in der Öffentlichkeit: "Deutschlands schönes Gewissen", so lautet ein Etikett, das auf ihr gesellschaftspolitisches Engagement – gegen Antisemitismus und Fremdenhass – anspielt.

Selbstbewusst, auch selbstironisch inszeniert sie ihr Bild in den Medien: "Frauen bewegen die Welt", behauptet Iris Berben in ihrem neuen Buch – und immer schon: "Intelligenz ist sexy".

Das Publikum liebt sie für ihr komisches wie für ihr ernstes Talent. Iris Berben kommt auf 300 Drehtage pro Jahr, nach inzwischen vier Jahrzehnten im Film- und Fernsehgeschäft. Sie war dabei, als das deutsche Autorenkino mit den 68ern auf die Straße ging. Sie spielte in einem Spaghetti-Western und war Star der ARD-Comedy-Kultserie "SketchUp": Stationen für eine Karriere, die mit den "Buddenbrooks" oder "Krupps" längst bei Gesellschaftsdramen und Themen deutscher Kulturgeschichte angekommen ist. Kritiker bescheinigen ihr eine hohe Glaubwürdigkeit und Wandlungsfähigkeit. Der Film sucht Iris Berben hinter dem Iris-Berben-Klischee und entdeckt eine hart arbeitende Künstlerin. Er zeigt eine vielschichtige Persönlichkeit: eine Schauspielerin im Spagat zwischen Boulevard und Feuilleton, zwischen Image und Inhalt, zwischen Glamourauftritt und Selbsterforschung. Eine Frau, die glaubt, dass man sich Charisma im Leben erarbeiten muss. Und die sich mit der Endlichkeit aller Dinge partout nicht arrangieren will.
Schauplätze der Dokumentation sind u. a. die Drehorte ihrer aktuellen ARD-Produktion "Kennedys Hirn" – ein Stoff des Thriller-Starautors Henning Mankell – in Schweden und Mosambik sowie Berlin, wo Iris Berben gemeinsam mit ihrem Sohn Oliver eine Produktionsfirma hat.
Und dann ist da noch das Meer in ihrem Sehnsuchts- und Rückzugsland Portugal, wo "Iris Atemlos" (Berben über Berben), die nach eigenem Bekunden "niemals zur Ruhe kommen will", manchmal doch einfach mal kurz Luft holt.
Zu Wort kommen die Schauspielerkollegen Mario Adorf, Hannelore Elsner, Thomas Thieme, mit dem sie für "Die Krupps" vor der Kamera stand, und Stefan Aust, den sie aus Jugendtagen kennt.

Film von Andreas Lueg